Eine schlafbezogene Atemströmung birgt gesundheitliche Gefahren & kann die Lebensqualität stark einschränken. Depresionen, Bluthochdruck und eine verminderte Leistungsfähigkeit sind nur einige Symptome die durch eine schlafbezogene Atemstörung hervorgerufen werden können. In Zusammenarbeit mit anderen Fachärzten (z.B. Schlafmediziner und HNO-Ärzten) können wir schlafbezogene Atemstörungen, wie die Schlafapnoe mit unserer speziellen Zahnschiene, der IFO (Intraoralen FunktionsOrthese) gezielt therapieren.

Schnarchen wird heute in der Schlafmedizin als schlafbezogene Atemstörung bezeichnet und sollte wegen seiner weitreichenden gesundheitlichen Gefahren untersucht werden.

Unterbrechung des Schlafes

Einige Schnarcher produzieren einen Laut, der lauter ist als die Lautstärke, die nach Arbeitsschutzbestimmungen am Arbeitsplatz erlaubt ist.
Der Schlaf von Bettpartnern von Schnarchern wird im Schnitt 21 mal pro Nacht gestört im Vergleich zu 27 mal pro Nacht für den Schnarcher selbst. Bettpartner können das Schnarchen des anderen nicht verhindern. Die meisten Schnarcher werden von ihrem Bettpartner zum Arzt geschickt.

Schlafapnoe & Sekundenschlaf

Je öfter jemand während der Woche schnarcht, umso wahrscheinlicher ist es, dass eine Tagesmüdigkeit mit Gefahr des "Sekundenschlafes" auftaucht. Es werden mehr Verkehrsunfälle durch Sekundenschlaf infolge obstruktiver Schlafapnoe (Atemaussetzer während des Schlafes) als durch Alkoholeinfluss verursacht.

Leistungsabfall & Impotenz

Schnarchen kann zu Leistungsabfall, Impotenz und zu erheblichen gesundheitlichen Risiken (Bluthochdruck, Herzrythmusstörungen, erhöhtes Herzinfarktrisiko) führen.

Schnarchen hat die Tendenz sich zu verschlimmern, wenn die Personen älter werden oder an Gewicht zunehmen, da sich die Luftpassagen im Rachen verengen.

Männer, die schnarchen

Frauen, die schnarchen

Männer über 40, die schnarchen

Bei der Behandlung von schlafbezogenen Atemstörungen und Schlafstörungen gelten die nachfolgenden Regeln als ein besonders wichtiger Baustein bei der Behandlung:

Koffein hat eine lang andauernde stimulierende Wirkung und kann somit den Schlaf beeinträchtigen. Deshalb sollte man ab nachmittags keine anregenden Getränke (Kaffee, Cola, schwarzen Tee) mehr trinken.

Vermeiden Sie abendlichen Alkoholgenuss („Schlummertrunk“). Alkohol keinesfalls als Schlafmittel einsetzen. Alkohol kann das Einschlafen zwar beschleunigen, unterdrückt aber Tief- und REM-Schlaf und verzögert u.U. die „Aufweckreaktion“ bei Atemaussetzern.

Keine schweren Mahlzeiten am Abend. Durch erhöhte Magen- und Darmtätigkeit kann der Schlaf unruhiger und oberflächlicher werden. Besser eine leichte Abendmahlzeit, am besten kohlenhydrat- und weizenfrei.

Regelmäßige körperliche Aktivität. Diese wirkt sich günstig auf den (Tief-)Schlaf aus. Jedoch keine extreme körperliche Aktivität in den Abendstunden, da dadurch die Körpertemperatur wieder ansteigt, was das Einschlafen beeinträchtigen könnte.

Allmähliche Verringerung geistiger und körperlicher Anstrengung vor dem Zubettgehen.

Keine Tätigkeiten am Bildschirm: TV, Laptop oder Handy

Ein persönliches Einschlafritual und regelmässige Bettzeiten (auch am Wochenende) fördern den Schlaf.

Das Schlafzimmer sollte eine angenehme Atmosphäre haben (richtige Temperatur, gut verdunkelbar, keine Lärmquellen, kein Elektrosmog).

Die Behandlung von schlafbezogenen Atemstörungen, zu denen auch das Schnarchen gehört, erfolgt bei uns nach den Richtlinien der beiden Fachgesellschaften American Academy for Denral Sleep Medicine AADSM und der Deutschen Gesellschaft für Zahnmedizinische Schlafmedizin DGZS.

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